Beitragsfreiheit an Kindergärten in Kraft – Riesenentlastung für Familien in Niedersachsen

Ab dem 1. August zahlen Eltern in Niedersachsen für den Kindergartenbesuch keine Gebühren mehr. Möglich gemacht wurde dieses durch die Novelle des Niedersächsischen Kindertagesstätten-Gesetzes (KitaG), die der Niedersächsische Landtag verabschiedet hatte.

Die Bildung eines Kindes darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen, das war schon immer die Überzeugung der SPD. Deswegen ist die Abschaffung der Kita-Gebühren eines der zentralen Wahlversprechen und eine nicht verhandelbare Bedingung für die Koalition mit der CDU gewesen.

Die Landesregierung von SPD-Ministerpräsident Stephan Weil schafft die Kita-Gebühren in ganz Niedersachsen ab. Damit sind die finanziellen Hürden für die frühkindliche Bildung beseitigt und gleichzeitig wird ein wichtiger Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf geleistet.

Je früher Kinder auf die Schule vorbereitet werden, desto besser stehen die Chancen für ihren Bildungsweg. Unsere Kindergärten haben daher eine große Bedeutung für die Bildungsgerechtigkeit und die Förderung von Kindern, ganz unabhängig von ihrer Herkunft, dem Bildungsgrad ihrer Eltern und deren Einkommen.

Die SPD betont zudem die Notwendigkeit von weiteren Maßnahmen im Bereich der frühkindlichen Bildung. Die Attraktivität des Erzieherberufes soll gesteigert werden und stufenweise zu einem besseren Betreuungsschlüssel kommen. Mit den kommunalen Spitzenverbänden wurde in den Verhandlungen zur Beitragsfreiheit die Einigung erzielt, dass 61 Millionen Euro zusätzlich für die Bereiche Qualitätsverbesserung und Investitionen bereitgestellt werden sollen.