Drei Tage in Berlin

Bei schönstem Reisewetter verbrachten rund 50 Bürgerinnen und Bürger auf Einladung der SPD Bundestagsabgeordneten Caren Marks drei Tage in Berlin. Die Informationsfahrt für politisch Interessierte bot ein abwechslungsreiches Programm.

Gleich zu Beginn begrüßte Caren Marks ihre Gäste im Paul-Löbe-Haus und berichtete über ihre Arbeit als Abgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. In dem Gespräch war auch das 100-jährige Jubiläum des Frauenwahlrechtes Thema. Das hart erkämpfte Wahlrecht für Frauen wurde am 12. November 1918 verkündet und am 19. Januar 1919 mit der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung erstmalig in Deutschland ausgeübt. Die Reichstagsabgeordnete Marie Juchacz, SPD, eine engagierte Sozialpolitikerin und auch Gründerin der Arbeiterwohlfahrt. Sie war die erste Frau, der in einem deutschen Parlament Rederecht erteilt wurde.

Interessante Einblicke in die deutsche Geschichte erhielt die Besucher-Gruppe durch den Besuch des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit und der Ausstellung „Story of Berlin“, sowie der Besichtigung des Notaufnahmelagers Marienfelde und der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße.

Beim Informationsgespräch im Bundesfamilienministerium standen wieder aktuelle Themen und Vorhaben wie das „Gute KiTa-Gesetz“ auf der Tagesordnung.

Spannend und hochaktuell war auch das Thema der Plenardebatte im Deutschen Bundestag, die die Gruppe live von der Besuchertribüne des Plenarsaals verfolgen konnte: Die Kanzlerin hielt eine Regierungserklärung zum Europäischen Rat.

Diese Fahrten tragen dazu bei, politische Hintergründe kennenzulernen und politische Prozesse besser zu verstehen.