Die Pflege wird gestärkt/Hilfetelefon für Schwangere in Not

Die Pflege wird gestärkt

Die SPD setzt ihr Versprechen um und verbessert die Situation für Pflegekräfte, Pflegebedürftige und für die Angehörigen spürbar. Der Deutsche Bundestag hat dazu nun das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz verabschiedet. Es tritt zum 1. Januar 2019 in Kraft und wird dafür sorgen, dass mehr Personal eingestellt wird, dass Pflege besser bezahlt wird und dass sich die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern.

Damit kommt der Pflege endlich der Stellenwert zu, den sie verdient hat, denn alle müssen sich im Bedarfsfall darauf verlassen können, gut gepflegt zu werden und gut pflegen zu können.
Das Personal in der Krankenhaus-Pflege wird gestärkt: Künftig wird jede zusätzliche und jede aufgestockte Pflegestelle am Bett inklusive Tarifsteigerung vollständig refinanziert. Die Personaldeckelung entfällt. In der Altenpflege werden 13.000 zusätzliche Stellen von den Krankenkassen finanziert. Pflegebedürftige werden hierfür finanziell nicht weiter belastet. Zur Finanzierung werden 640 Mio. Euro von den Krankenkassen bereitgestellt.

Darüber hinaus hat die SPD durchgesetzt, dass endlich auch bei der Honorierung der häuslichen Krankenpflege Tariflöhne von den Krankenkassen anerkannt und bezahlt werden müssen. Auch für pflegende Angehörige und Pflegebedürftige wird sich die Situation durch das neue Gesetz verbessern. So gelten Fahrtkosten für ambulante Behandlungen für pflegebedürftige oder behinderte Patienten künftig generell als genehmigt. Das langwierige Genehmigungsverfahren entfällt. Das ist eine echte Erleichterung für die Betroffenen. Zudem können pflegende Angehörige künftig nach ärztlicher Verordnung eine stationäre Reha in Anspruch nehmen. Der zu Pflegende kann entweder in der Rehaklinik betreut werden oder die Krankenkasse muss für die Zeit des Aufenthalts eine Versorgung koordinieren.

 

Hilfetelefon für Schwangere in Not

Seit vier Jahren gibt es dieses Hilfetelefon, und es wird gut angenommen. Es ist deshalb wichtig, dieses Angebot noch stärker in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Durch das Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt finden Frauen in einer Not- und Konfliktlage seit 2014 die Unterstützung, die sie benötigen. Ein zentrales Instrument des Gesetzes ist das Hilfetelefon, finanziert durch das Bundesfrauenministerium.

Unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 40 40 020 wird eine vertrauliche, kostenlose und anonyme Erstberatung zu allen Fragen rund um das Thema Schwangerschaft angeboten. Die Frauen werden auf Wunsch an die Beratungsstellen vor Ort vermittelt, wo über Hilfsangebote und auch über die vertrauliche Geburt informiert wird.
Das Hilfetelefon steht nicht nur Schwangeren selbst, sondern auch ihrem sozialen Umfeld und Fachkräften zur Verfügung. Es kann rund um die Uhr an allen Tagen im Jahr kontaktiert werden. Die Beratung wird in 17 Fremdsprachen angeboten.
Weitere Informationen hierüber gibt es im Internet unter: www.geburtvertraulich.de.